Kreistag der Leichtathleten

In Obervorschütz fand in diesem Jahr der Kreistag der Leichtathleten statt. Vom TuSpo wurden Reinhold Jäger und Waldemar Scholz als Vorstandsmitglied verabschiedet. Auf Vorschlag des Kreisvorsitzenden wurde Waldemar Scholz für 41 Jahre Mitarbeit im Vorstand von den Anwesenden zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt. Waldemar war von 1975 bis heute Kampfrichter, von 1981 bis 1991 Kreissportwart, von 1991 bis 1999 Jugendwart und im Großkreis seit 1999 bis heute Seniorenwart. Nachfolger von Reinhold Jäger als Schriftführer wurde Martin Herbold.

In der Versammlung wurden auch erfolgreiche Sportler des TuSpo geehrt, einmal mehr war es Basilius Balschalarski und Josephine Otto die für ihre überragenden Leistungen im Jahr 2018 mit einem Präsent und einer Urkunde ausgezeichnet wurden.

Die geehrten 2. v. links Josi Otto und rechts Basilius Balschalarski

Namaste - Tuspo Borken auf großen Reisen

Auf so einigen langen Läufen durch Nordhessen wurde immer wieder darüber gesprochen mal einen außergewöhnlichen Lauf zusammen zu machen. Jedem fallen jetzt außergewöhnliche ein, der Tata Mumbai Marathon kann auf jeden Fall dazu gezählt werden. Für mich, Christoph, der seit 15 Monaten in Mumbai wohnt, war es zwar ein Heimspiel, da mussten wir nur noch auf ein Schnäppchen vom Kranich warten und auch Michael war auf dem Weg nach Mumbai. Doch all zu einfach sollte es sich nicht gestalten. Pünktlich zum Abflug streikte das Sicherheitspersonal am Flughafen in Frankfurt und somit musste kurzerhand die Akklimatisierung um einen Tag verkürzt werden. Also einen Tag später über München nach Mumbai. Schnell vergingen die drei Tage vor dem Lauf mit Sightseeingtour, Freizeitpark, morgendlichen Läufen, indischem Essen und natürlich auch mit der großen Marathon Expo. Wer nun dachte die letzte Hürde sei genommen, hatte sich getäuscht. Pünktlich um 3 Uhr morgens klingelte der Wecker und nur eine Viertelstunde später der nächste Schreck. Der Anruf vom Fahrer, wir haben einen platten. Neuer Plan, aber sei Dank, ein Taxi gerufen und auf zum Start nach Süd Mumbai, dies in neuer Rekordzeit von 45 Minuten. In der Rush Hour kann das auch gut und gerne 2 1/2 Stunden dauern. In all der Hektik war die Nervosität somit in den Hintergrund gerückt und wir erreichten pünktlich zum Startschuss um 5:30 den Start und dies, mit etwas Glück, sogar noch in einer der ersten Reihen, vor 7.000 weiteren Marathon Läufern. Mit dem Ziel um die 3:30 zu laufen ging es bei früh morgendlichen 20 Grad auf den Kurs durch den historischen Teil von Mumbai, vorbei an alten Gebäuden und Tempeln. Spätestes nach dem überqueren des Highlights des Rennens, der XX Kilometer langen Sea Link Brücke, bei Kilometer 21 war klar, 3:20 sollte unser Ziel sein. Geteiltes Leid ist halbes Leid, dies war das Motto um Kilometer 30. Beide von uns mussten das ein oder andere mal beißen, aber laufen als Duo lässt einen das um einiges einfacher überstehen. Ab Kilometer 38 setzte dann langsam der Tunnelblick ein und das Ziel deutlich unter 3:30 zu laufen sollte nicht mehr verfehlt werden. Fazit: Eine gelungene und sehr professionell organisierte Veranstaltung mit über 44.000 Teilnehmern über die verschiedenen Strecken. Am Ende sogar mit neuer Bestzeit für Christoph (3:20.21) und vielen neuen Ideen für eine mögliche nächste Marathon Reise. (Christoph Müller)

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Kreismeisterschaften der Leichtathleten in der Halle

Recht schwach war die Beteiligung der Borkener Leichtathleten bei den Hallen Meisterschaften in Melsungen. Am Freitag waren die Klassen U16 bis zu den Senioren am Start, vom Tuspo stellten sich lediglich 4 Athleten den Wettkämpfen. Am nächsten Tag waren es 2 Athletinnen und ein Athlet die in der Altersklasse U14/12 an den Start gingen. Trotz Verbesserungen (in Klammern Ergebnis vom Vorjahr) in den einzelnen Disziplinen konnten die 3 Jugendlichen lediglich den Lauf über 8 Runden gewinnen. Als erster im Ziel der AK MU18 war Paul Kirschner 3:17,77 min (3:25,00) vor Matthis Heinz 3:31,14 min (3:35,00) und Pascal Suelzle 3:35,93 min (3:46,00). Im 50 m Sprint kam Paul Kirschner im Vorlauf auf 6,69 sek (6,88) damit kam er in den Endlauf der besten 4 Athleten durch einen Zwischenruf waren alle Endlaufteilnehmer, besonders der Athlet aus Treysa, irritiert und mussten sich mit schlechteren Zeiten zufrieden geben, Paul kam als Zweiter auf 6,87 sek. Im Vorlauf lief Matthis 7,34 sek (7,56) und Pascal lief die 50 m in 7,70 sek (8,05). Im Weitsprung konnte sich nur Pascal verbessern er sprang diesmal 4,34 m (4,14) weit, Paul 5,03 und Matthis 4,50 m konnten ihr Ergebnis aus den Vorjahr nicht bestätigen. Seinen ersten Start mit der Kugel absolvierte Paul er kam mit der 5kg Kugel auf 9,90 m, Matthis übertraf sein Ergebnis aus dem Vorjahr (8,01) obwohl die Kugel in der neuen AK U18 1 kg schwerer ist, sein bestes Ergebnis wurde mit 8,64 m gemessen. Die Staffel der Startgemeinschaft war die gleiche wie im Vorjahr als Erster ging Lucas Natusch (Remsfeld) an den Start es folgte Pascal Suelzle, Matthis Heinz und Schlussläufer war Paul Kirschner nachdem jeder seine Runde absolviert hatte kamen sie nach 1:08,67 min (1:10,70) ins Ziel. Leichtes Spiel hatte Senior Basilius Balschalarski mit fast den gleichen Leistungen wie im Vorjahr schaffte er 4 Titel in der AK M70, 50 m lief er in 7,93 sek (7,95), Weitsprung 4,22 m (4,22) Hochsprung 1,25 m (1,25) und Kugel 10,68 m (10,95) waren diesmal seine Ergebnisse.

Sophia Fröhlich, Ophelia Schöler und Nils Dingel waren am nächsten Tag am Start. Für Sophia und Ophelia begann der Wettkampf mit dem Weitsprung zum ersten mal mussten sie am Absprungbrett abspringen (Im Vorjahr war es ein Absprungraum) gemessen wird dann am Brett im Vorjahr wurde die Fußspitze gemessen. Aus diesem Grund begannen beide zunächst mit ungültigen Versuchen Ophelia hatte danach gültige Versuche der Weiteste wurde mit 2,80 m gemessen. Sophia trat auch den zweiten Versuch über. Da es bei dieser Veranstaltung „nur“ 3 Versuche gab war sie im Letzten gefordert, diesmal sprang sie deutlich vor dem Absprung ab und „verschenkte“ damit einige Zentimeter gemessen wurden 3,40 m. Im 50 M Lauf ist derzeit bei beiden keine Verbesserung möglich gewesen Sophia lief 8,53 sek und Ophelia 9,53 sek. Mit übersprungenen 1,10 m belegte Sophia den 3. Platz im Hochsprung. In der 4x1 Runde Staffel der Startgemeinschaft gingen Caitlin Pfeifer, Nele Wettlaufer (beide Remsfeld) sowie Ophelia und Sophia gemeinsam an den Start nach den 4 Runden blieben die Uhren bei 1:24,1 min stehen das war der 3. Platz. Wie am Tage zuvor kam das Beste zum Schluss diesmal wurden 5 Runden gelaufen Sophia kam nach 2:14,5 min mit über 15 sek Vorsprung ins Ziel. Ophelia benötigte für die 5 Runden 2:41,6 min. Bei den Schülern M12 lief Nils Dingel beim 50 m Lauf 8,74 sek, beim Weitsprung landete er bei 2,89 m in der Grube und auf den 5 Rundenlauf zum Abschluss verzichtete er. mh

Paul Kirschner überzeugt bei Hessischen Meisterschaften

In Frankfurt Kalbach fanden die Hessischen Meisterschaften statt. Paul Kirschner war über die Strecken 200 m, 400 m und in der 4x200 m Staffel der StG Hessen Nord gemeldet. Im ersten von drei 400 m Läufen ging Paul Kirschner an den Start von Anfang an bestimmte er diesen Lauf und kam mit neuer Bestzeit von 53,40 Sekunden ins Ziel. Nach den beiden nachfolgenden Läufen belegte er in der Endabrechnung einen hervorragenden 3. Platz. Die 200 m Läufe standen am nächsten Tag auf dem Programm, ebenfalls mit Bestzeit (23,68 Sekunden) wurde er als Vierter zur Siegerehrung aufgerufen. Erst im nachhinein bemerkten die Veranstalter dass sie ein Protokoll des Bahnrichters übersehen hatten und damit wurde Paul wegen Verlassens der Bahn nachträglich disqualifiziert. Beim 200 m Lauf Pech, in der Staffel Glück, könnte man die Staffelentscheidung kommentieren denn diesmal wurden 3 andere Staffeln disqualifiziert. Die Staffel der StG Hessen Nord mit Lucas Natusch (Remsfeld) Martin Soose (Baunatal) Fabian Feldmann (Remsfeld) und eben mit Paul Kirschner stand am Ende als Vizemeister auf dem Siegerpodest.

Zwei ehemalige Athletinnen des TuSpo glänzten ebenfalls mit Vizemeisterschaften Josephine Otto mit der 4x100 m Staffel ihres neuen Vereins LAV Kassel. Merle Tetem gelang diese Vizemeisterschaft bei den Hessischen Winterwurfmeisterschaften im Hammerwerfen.

Hessische Senioren-Hallen-Meisterschaft in Hanau

HANAU. Der Hessische Rekord im Weitsprung der M 70 durch Basilius Balschalarski (TuSpo Borken) war das Top-Resultat der heimischen Alterssportler bei der Hessischen Senioren-Hallen-Meisterschaft der Leichtathleten in der August-Schärttner-Halle in Hanau. Bereits im ersten Durchgang landete der dienstälteste hessische Zehnkämpfer bei 4,63 m und bezwang in diesem Wettbewerb den amtierenden deutschen Senioren-Meister Heinz Wondra (LG Biebesheim/4,30 m) um 33 Zentimeter (siehe auch Regionalsport). Eine Weite dieser Güte wurde in diesem und auch im letzten Winter von keinem M 70-Senior bundesweit erreicht.

Mit insgesamt vier Meisterwimpeln war der 17-fache Deutsche Seniorenmeister, der in diesen Tagen 73 Jahre alt wird, der erfolgreichste nordhessische Titelsammler am Main und rechnet sich jetzt bei der Deutschen Senioren-Hallen-Meisterschaft Anfang März in Halle an der Saale über 60 Meter Hürden (12,11 s) sowie im Stabhochsprung (2,30 m) ebenfalls Medaillenchancen aus.

Text: Lothar Schattner

Siegerehrung im Stabhochsprung

Borkener Athletinnen und Athleten überzeugten mit persönlichen Bestleistungen

In Stadtallendorf fand das 35. Nationale Vorweihnachtskriterium der Leichtathleten statt. Yannik Wiegand und Paul Kirschner gingen am 1. Tag an den Start. Yannik Wiegand hatte an diesem Tag noch einen weiteren Termin deshalb konnte er nur am 60 m Lauf der U20 teilnehmen. Im Vorlauf lief Yannik 7,47 Sekunden im Endlauf konnte er seine Jahresbestleistung auf 7,41 Sekunden verbessern, damit landete er auf dem 2. Platz. Paul Kirschner hatte an diesem Tag ein großes Laufprogramm er begann mit 7,59 Sekunden beim 60 m Lauf leider kam er damit in der AAK U18  keine Runde weiter. Beim 200 m Lauf lief es besser denn mit 24,08 Sekunden belegte er den 5. Platz. Sieger wurde Paul im 400m Lauf dort kam er mit großem Vorsprung in 55,94 Sekunden als Erster im Ziel an.

Josephine Otto startete mit weiteren Rekorden in Stadtallendorf.

Der 2. Tag begann für Josephine Otto (AK W13) mit dem 60 m Vorlauf den sie knapp als Siegerin in 8,03 Sekunden beendete. Mit der eigenen Leistung im Kugelstoßen war Josi nicht ganz zufrieden mit 8,77 m belegte sie den 5. Platz. Danach ging es weiter mit dem Zwischenlauf über 60 m hier legte ihre Konkurrentin aus Baunatal 7,89 Sekunden vor Josi kam in ihrem Lauf auf 7,95 Sekunden damit war für Spannung im Endlauf gesorgt. Nach einem sehr guten Start gab Josi die Führung nicht mehr ab in 7,86 Sekunden lag sie am Ende knapp vor Holly Okuku. Diese Leistung war nicht nur eine persönliche Bestleistung, sondern der erst kürzlich aufgestellte Kreis Rekord und der Hallenrekord in der Herrenwaldhalle wurden damit auch unterboten. Im abschließenden Weitsprung steigerte sich Josi von Sprung zu Sprung am Ende standen 5,31 m in der Ergebnisliste damit war sie mehr als einen ½ Meter vor der Zweitplatzierten. Mit diesen Leistungen verabschiedete sich Josi im Trikot des TuSpo im nächsten Jahr trägt sie das Trikot des LAV Kassel.

 

Josi beim Weitsprung                                                       Ophelia, Josi, Lilien. und Sophia  

 Sophia Fröhlich Lilien Otto und Ophelia Schöler gingen in der AK W11 erfolgreich an den Start denn alle Leistungen waren persönliche Hallenbestleistungen. Die beste Platzierung gelang Sophia Fröhlich die in einem beherzten 800 m Lauf als Dritte ins Ziel kam die Uhren blieben für sie bei 2:51,43 Minuten stehen. Ophelia Schöler kam mit der Bestleistung von 3:29,99 Minuten ins Ziel. Beim 50 m Vorlauf lief Sophia 8,26 Sekunden, Lilien war nach 8,55 Sekunden im Ziel und für Ophelia blieben die Uhren bei 9,34 Sekunden stehen. Im Weitsprung landete Sophia bei 3,78 Metern in der Grube für Lilien wurden 3,40 Meter gemessen und das Bandmaß zeigte bei Ophelia 3,03 m an. Herzlichen Glückwunsch an die Athletinnen und Athleten für ihre gezeigten Leistungen.

Vereinswechsel und Startgemeinschaften 2019

Der TuSpo Borken verliert mit Merle Tetem und Josephine Otto gleich 2 leistungsstarke Athletinnen. Merle Tetem die bereits seit Monaten im Hammerwurf Stützpunkt in Treysa trainiert, vollzieht zum Jahresende den Wechsel zum ESV Jahn Treysa. Merle die in der Deutschen Bestenliste der AK W14 mit 43,49 m auf dem 6. Platz liegt und in Hessen Spitzenreiter ist erhofft sich durch den Wechsel weitere Verbesserungen im Hammerwerfen. Bei den Hessischen Meisterschaften stand Merle sowohl beim Winterwurf als auch bei den Hessischen Meisterschaften jeweils ganz oben auf dem Treppchen.

Josephine Otto sieht für ihr Vorhaben im Siebenkampf, die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften, die besseren Möglichkeiten beim LAV Kassel. Josi platzierte sich in der Hessischen Bestenliste in der Altersklasse W13 im 75 m Sprint (9,72 Sekunden) und im Weitsprung (5,32 Meter) jeweils auf dem 1. Platz knapp war die Entscheidung im Blockmehrkampf dort belegt sie im Bereich Lauf den 2. Platz. Die weiteren Platzierungen von Josi unter den Top Ten in Hessen 60 m Hürdenlauf 3. Platz in 9,90 Sekunden, die Zeit von 2:31,15 Minuten brachte sie auf den 6. Platz im 800 m Lauf, mit 1,48 m ist Josi auf dem 10. Platz im Hochsprung. Nach dem 3. Platz bei den Hessischen Meisterschaften in der AK W14 lief Josi zum Jahresende beim Kreissparkassen Cup mit 12,59 Sekunden im 100 m Lauf an die Spitze in Hessen. In der AK W13 wird vom Deutschen Leichtathletikverband keine offizielle Bestenliste geführt, in der inoffiziellen Liste ist Josi auch in der Spitzengruppe von Deutschland zu finden. Im Blockmehrkampf ist Josi auf dem 2. Platz im 100 m Sprint wurden die 12,59 Sekunden (2. Platz) nicht in der Liste aufgenommen, mit 12,72 ist sie dort auf dem 3. Platz zu finden. Im Weitsprung und 75 m Lauf findet man Josi jeweils auf dem 6. Platz. In der aktuellen Hallensaison lief sie in Baunatal mit 7,95 Sekunden im 60 m Lauf einen neuen Kreisrekord und an die Spitze in Deutschland.

Merle und Josi bleiben dem TuSpo noch treu, beiden stehen je nach Terminplan für die Veranstaltungen in Borken als Helfer zur Verfügung, Josi absolviert außerdem einen Teil ihres Trainingsprogramms weiterhin in Borken. Beiden wünschen wir in ihren neuen Vereinen Glück und Erfolg.

Die Startgemeinschaft Eder Efze (Remsfeld, Borken Wabern) wird zum 31.12.2018 aufgelöst stattdessen wird es in der männlchen Jugend die Startgemeinschaft StG Hessen Nord geben mit den Vereinen Eintracht Baunatal, TSV Remsfeld und dem TuSpo Borken. Die Startgemeinschaft Schwalm Eder mit den Vereinen SC Steinatal, TSV Remsfeld und TuSpo Borken bleibt bestehen. mh

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Postfach 1106
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