Saisonabschluss der Kanuten

Das war alles andere als eine normale Paddelsaison 2020. Voll motiviert wurde im Frühjahr gestartet und dann aber auch voll ausgebremst durch Corona. Aber nicht nur durch Corona. Zum dritten Mal in Folge konnte man auch in diesem Jahr einige Touren nicht starten, weil zu wenig Wasser in den Flüssen und Seen vorhanden war. Zum Abschluss machte man sich deshalb auf den Weg nach Kassel in die Fulda-Aue, das super schöne Herbstwetter noch einmal genießen. Dort hieß es zwar, richtig Muskeln spielen lassen, weil die Fulda ein nahezu stehendes Gewässer rund um Kassel ist, aber immerhin gibt es dort immer Wasser.

Und es stellte sich heraus, dass es ein besonderes Erlebnis war, in den Morgenstunden bei stahlblauem Himmel durch die fast menschenleere Fulda-Aue zu paddeln. Vorbei an etlichen Bootshäusern, die dort wie an einer Perlenschnur liegen. An der blauen „Axt“, dem Polizeigebäude und noch vielem mehr, bis zur großen Schleuße, die dank eines Bootswaagens bequem überwunden werden konnte. Kormorane, Fischreiher, selbst ein Eisvogel war zu beobachten, obwohl man eigentlich mitten durch eine Großstadt paddelte. Kurz nachdem die Lokalität „Graue Katze/Roter Kater“ passiert wurde, kam die ausgewiesene Stelle für die Wasserskiefahrer. Mit ihren Motorbooten machten sie zur Freude der Kanuten ordentlich Wellen, so dass sogar ein bisschen Hochseefeeling aufkam. Kurz vor Ihringshausen wurde die Tour dann beendet, geschafft aber glücklich über eine so schöne gelungene Paddelaktion.

K.Gerber

Kanusaison eröffnet!

Tuspo-Kanuten sind wieder unterwegs!

Nachdem aus bekannten Gründen die gemeinschaftlichen Arbeiten am Bootshaus und die eigentliche Eröffnung der Paddelsaison im April nicht stattfinden konnte, wurde auch auf das zur Tradition gewordene lange Paddelwochenende mit Zelten zu Himmelfahrt verzichtet. Am Pfingstsonntag endlich ging es dann doch ins Kanu und auf´s Wasser. Vier Kanuten paddelten direkt vor der Haustür auf der Eder von Fritzlar bis Brunslar. Bei angenehmen Temperaturen, sehr gutem Wasserstand, da am Edersee abgelassen wurde, genoss man die Ruhe, die Schönheit unserer Natur und die frische Luft. Abgestorbene und abgestürzte Bäume sorgten immer wieder für bizarre Bilder, es konnten winzige Entenküken mit ihren Eltern beobachtet werden und wunderschöne Wasserlilien am Ufer bestaunt werden. Zum Abschluss gab es vor dem Bootshaus in Gombeth selbst gebackenen Kuchen und eine schöne Tasse Kaffee zum Ausklang.

Ein sehr schöner Tag, unbedingt zu empfehlen für alle, die unsere schöne Gegend auch mal aus einer ganz anderen Perspektive erleben und sehen möchten.

K.G.

Saisonstart der TuSpo-Kanuten

Erst Frühjahrsputz dann Frühjahrsfahrt

Nachdem sich die Kanuten des Tuspo Borken am 6. April getroffen hatten, um endgültig den Winter aus dem Bootshaus zu fegen, ging es am 7.April zum Saisonstart auf die Eder. Bei der ersten gemeinsamen Fahrt des Jahres, sollte die Strecke von Fritzlar nach Altenbrunslar unter die Boote genommen werden. Nachdem alle Boote verladen waren, ging es pünktlich um 10 Uhr los in Richtung Einsatzstelle Fritzlar. Für heute war eine Ablassmenge von 10 m³/s angesagt, was eine interessante Fahrt versprach, weil es bei diesem Wasserstand einige Untiefen zu umpaddeln gab. Bei bestem Wetter machten sich dann 9 Paddler auf die 17 Kilometer lange, wunderschöne Strecke durch die Ederauenlandschaft. Es ist immer wieder ein besonderer Genuss der Natur vom Wasser aus beim Start ins Frühjahr zuzusehen. Beim einzigen Wehr, das es bei dieser Fahrt zu umtragen galt, machten wir dann unser Mittagspicknick. Gut gestärkt ging es anschliesend weiter, vorbei an vielen Spuren des fleißigen Holzfällers Biber. Zu schnell ging der schöne Tag an der Ausstiegsstelle Altenbrunslar zu Ende, aber das Paddeljahr hat damit ja erst begonnen und viele Touren sollen noch folgen. Gerne auch mit Gästen. S.P.W.

Himmelfahrt gab`s was auf der Lippe

Die erste mehrtägige Paddeltour für dieses Jahr führte die Mitglieder der Kanuabteilung des Tuspo Borken nach Nordrhein-Westfalen. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns am frühen Donnerstag Morgen mit allerlei Ausrüstung und Abenteuerlust im Gepäck auf den Weg an die Lippe. Basislager für den Aufenthalt, war das Vereinsgelände des Kanuclubs Mantinghausen. Von dort aus starteten wir unsere Fahrten auf dem Flussabschnitt zwischen Paderborn und Lippstadt. Auf dem zur 'Flusslandschaft des Jahres 2018' gekürten Flusses, erwartete uns ein großer Naturgenuss. Die erfolgreiche Renaturierung des einst stark begradigten Laufes bot uns ein natürlich schön fließendes Gewässer und eine artenvielfältige Flora und Fauna. Viele Stromschnellen und enge Kurven ließen auch den sportlichen und abenteuerlichen Aspekt nicht zu kurz kommen. Die Mischung aus Lagerleben und sportlichen Naturgenuss machen den Reiz unserer Fahrten aus.

Spannende Paddelsaison der Tuspo-Kanuten geht zu Ende

Das Bootshaus in Gombeth war an vielen Tagen und auch Abenden Treffpunkt und Ort für nette Gespräche, Grillaktionen, Erfahrungsaustausch und natürlich der Startpunkt von etlichen Fahrten, die dieses Jahr unternommen wurden. Neben den Flüssen direkt vor der Tür wurden auch Touren auf Werra, Weser, Aller, Örtze und Lahn unternommen.

Immer wieder ein besonderes Erlebnis ist eine Paddeltour auf unserer Schwalm, wie sie zum Saisonabschluss unternommen wurde. Was gibt es schöneres, wirklich lautlos am dicht bewachsenen Ufer, teilweise durch umgefallene Bäume zu paddeln. Jedes Wehr hat eine besondere Faszination durch sein Rauschen, das in der Sonne glitzernde Wasser und die alten Mühlengebäude. Es begegnen einem Rehe auf den Uferwiesen, Fischreiher steigen vor einem in die Luft und wenn man Glück hat, schwirrt ganz schnell ein Eisvogel vor einem her und verschwindet genauso schnell, wie er gekommen ist. Selbst Bieber- Spuren sind an manchen Ecken zu beobachten. Das ist Natur pur.

Genau so etwas möchten viele Menschen mal einen Tag lang erleben und buchen eine Tour auf Eder, Lahn, Aller oder irgendeinem anderen Fluss. Nur mit „geruhsamen dahin schippern, Flussromantik, weg von Stress und Lärm“ haben diese Touren leider meist nicht viel zu tun. Die Kanuten mussten mehr als einmal miterleben, wie an die hundert! Menschen, die sicher zum größten Teil noch nie in einem Boot gesessen haben, auf die Flüsse gelassen wurden. Egal, ob Hochwasser war, egal, ob kleine Kinder dabei waren, egal, ob Bäume und Büsche den Weg versperrten! Wer wirklich Natur erleben möchte, sollte sich doch lieber an einen der vielen Kanuvereine wenden und um eine Schnupperfahrt bitten. Dann steigt man vielleicht auch gerne ein zweites oder drittes Mal in ein Boot.

Neben den Tagesfahrten wurde sich spontan bei schönem oder auch weniger schönem Wetter am Singliser See getroffen, um mal ein Stündchen das Boot zu Wasser zu lassen, die Kenterrolle zu perfektionieren und vielleicht anschließend noch eine Runde zu schwimmen. Auch wurde es in diesem Jahr von der Stadt Borken möglich gemacht, ein Kenterrollen- Training im Hallenbad Borken durchzuführen. Unter fachmännischer Anleitung wurde gelernt, die Panik unter Wasser zu verlieren und bestenfalls ohne auszusteigen wieder nach oben zu „rollen“. Wie fast jedes Jahr war auch dies Jahr die Pfingstfahrt ein Höhepunkt. Es ging mit Zelten und Booten über das Wochenende nach Celle, wo man die Wiesenflüsse Aller und Örtze kennen lernte. Wer Lust hat, auch mal das Paddel in die Hand zu nehmen, kann gerne zum Kanustammtisch jeden 1. Freitag im Monat um 19.00 Uhr nach Gombeth ins Bootshaus kommen. Auch eine Schnuppertour nach Absprache gerne unternommen werde.

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Text:KerstinGerber

Kanusaison ist im vollen Gange

Pfingstfahrt Saison 2017

Am 3. Juni 2017 war es endlich wieder soweit. Es stand die alljährliche Pfingstfahrt der Kanuabteilung des Tuspo Borken an. Dieses Jahr bestand die Kanutruppe aus 9 Paddlern, verteilt auf 2 Canadier und 5 Kajaks. Das Ziel war der Kanuclub Lachendorf bei Celle. Dort schlugen wir die Zelte auf. Für 2 Tage standen die schönen Flüsse der Südheide Lachte, Aller und Örtze auf dem Programm. Die 17 km lange Tour auf der Lachte durch dschungelähnliche Landschaft mit querliegenden Bäumen wie bei Jurassic Park war für Jung und Alt eine Herausforderung. Das Highlight dieses Tages war das Überwinden eines Wehres per Bootsrutsche. Ein Spaß für alle. Der Tag klang in gemütlicher Runde am Lagerfeuer aus. Genauso reizvoll war die zweite Tour auf der Örtze. Das Flüsschen schlängelte sich auf einer Strecke von 11 km durch Wälder und Wiesen. Das Befahren dieser Flüsse war ein Genuss für jeden Naturliebhaber und ein Spaß für die beteiligten Familien.

Kenterrollentraining der Kanuabteilung im Hallenbad Borken

Am 25.06.2017 trafen sich die Kanuten im Hallenbad Borken um vor der Sommerpause des Hallenbades ein Sicherheitstraining durchzuführen. Trainingsziel des Tages war der sichere Ausstieg bei Kenterung sowie das Erlernen der Eskimorolle. Mit vier Kajaks konnten die 11 Paddler verschiedene Situationen in sicherer Umgebung unter Beihilfe von Schwimmmeister D. Plein ausprobieren. Die Teilnehmer im Alter von 10 bis 68 Jahren meisterten die Übungen mit Bravour. Die Übungen dauerten 3 Stunden, dabei konnte jeder Teilnehmer sein Können verbessern. Die Übungsstunden im Schwimmbad sind sinnvoll, da man im klaren Wasser die Abläufe leichter erlernen kann und stets eine helfende Hand zur Verfügung hat. Wir bedanken uns bei der Stadt Borken und D. Plein für ihre Unterstützung.

Pfingsten im August

Nachdem es Pfingsten in diesem Jahr zu kalt und zu nass zum Zelten war, wurde die traditionelle Pfingstfahrt der Tuspo-Kanuten mal eben in den August verlegt!

Die Wetterprognosen standen auf warm und trocken für das Wochenende vom 12.-14.08.16, nicht selbstverständlich in diesem Sommer. Also hieß es kurzerhand Zelte ins Auto, Boote auf den Hänger und ab an die Werra nach Witzenhausen.

Es war ein gemütliches Wochenende mit Grillen, Zelten und Paddeln geplant und sieben Kanutinnen und Kanuten genossen es in vollen Zügen! Die erste Tour ging am Sonntag von Bad Sooden-Allendorf bis nach Witzenhausen. Eine landschaftlich schöne Strecke vorbei an viel Wald und Wiesen. In Lindewerra wurde an einem schön angelegten Platz eine Mittagspause gemacht und die jüngeren Paddler konnten hautnah die vergangene deutsche Geschichte nachvollziehen. Dort gibt es eine Brücke, die zu DDR-Zeiten nicht über die Werra ging, weil sie zerstört wurde und eine noch gut zu erkennende Schneise durch den Wald, wo Schäferhunde an Laufleinen an der Grenze hoch und runter liefen. Damals, so wurde sich untereinander erzählt, durfte man nur ganz nah am linken Ufer langpaddeln, denn am anderen Ufer liefen schwer bewaffnete Grenzsoldaten und beobachteten die Paddler ganz genau!

Beeindruckt von den Erzählungen ging die die Fahrt dann weiter bis zum Kanuclub in Witzenhausen. Nach dem zweiten gemeinsamen Abend mit Grill und Sternenhimmel (eine Sternschnuppe wurde leider nicht gesehen) ging es nach dem Frühstück am nächsten Morgen von dem Zeltplatz bis nach Hedemünde, wo ein schneller Schwall der krönende Abschluss war.

Wieder zu Hause in Gombeth wurden die Boote sauber gemacht, damit sie für die nächste Tour startklar sind. Diese wird nicht lange auf sich warten. Spätestens am 18.9.16 geht es zum Abpaddeln wieder aufs Wasser.

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TuSpo 1896 e.V. Borken
Postfach 1106
34582 Borken

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