Herbold gewinnt Rennen souverän

Borken. Husen Kimo Fago (TuSpo Borken) hat die in das Mittel- und Langstrecken-Meeting des Tuspo Borken im Blumenhain-Stadion in Borken eingebettete Kreis-Langlauf-Meisterschaft über 5000 Meter der Männer in 16:36,22 Minuten gewonnen.

Bericht auf HNA

Fotos

Ergebnisse

Sophia Fröhlich in Melsungen am Start

Nordhessische-/und Kreismeisterschaften der U12 am 20.08.2017

In Melsungen ging Sophia Fröhlich als einzige Starterin des Tuspo Borken ins Rennen. Sie sprang 3,27 m weit, die 50 m lief sie in 8,68 Sek und den Ball warf sie 20,00 m weit. Den Hochsprung musste sie ohne gültigen Versuch beenden. Im Dreikampf belegte sie den 3. Platz und im Vierkampf den 4. Platz. Dieser Wettbewerb war Sophias erster Mehrkampf. Herzlichen Glückwunsch an alle Athletinnen für die erbrachten Leistungen und weiterhin viel Spaß!

Paula Tetem wird Nordhessische Meisterin im Vierkampf

Nordhessische-/und Kreismeisterschaften der U 14 am 19.08.2017
Bei den Meisterschaften in Felsberg starteten 5 Athletinnen vom Tuspo Borken.Merle Tetem erzielte folgende Leistungen 75 m in 11,16 Sek, 4,25 im Weitsprung, 1,28 m im Hochsprung und 33,50 m im Ballwurf, damit belegte sie in der Kreiswertung den 2. und in der Wertung Nordhessen den 5. Platz. Liane Gies erzielte folgende Debüt-Leistungen, 75 m in 11,20 Sek, 3,88 m im Weitsprung, 1,24 m im Hochsprung und 23,00 m im Ballwurf , damit belegte sie in der Kreiswertung den 5. und in der Wertung Nordhessen den 16. Platz. Marie Böhnert versuchte sich an ihrem zweiten Mehrkampf und erzielte folgende Leistungen, 75 m in 12,15 Sek, 2,50 m im Weitsprung (hier passte der Anlauf überhaupt nicht), 1,04 m im Hochsprung (hier siegte ihr Mut) und 28,00 m im Ballwurf, damit belegte sie in der Kreiswertung den 8. und in der Wertung Nordhessen den 19. Platz. Lisa Otto erzielte folgende Leistungen, 75 m musste sie leider aufgeben, das Knie schmerzte zu sehr, dennoch machte sie unbeirrt weiter und erzielte 3,67 m im Weitsprung, 1,16 m im Hochsprung und 28,00 m im Ballwurf. In der W10 startete Josi Otto sie lief die 75 m in 10,71 Sek, 4,53 m im Weitsprung, 1,28 m im Hochsprung und 30,00 m im Ballwurf, hiermit wurde sie Kreismeisterin und in der Wertung Nordhessen belegte sie den 3. Platz.

Nordhessische-/und Kreismeisterschaften der U 16
Am Nachmittag startete Paula Tetem. Sie lief die 100 m in 13,80, 4,73 m im Weitsprung, stieß die Kugel auf 8,49 m und sprang 1,36 m hoch. Mit 1841 Punkten sicherte sie sich damit die Nordhessische Meisterschaft und gleichzeitig den Kreismeister Titel.

Feriensportfest 2017 im Blumenhainstadion

Beim traditionellem Feriensportfest gingen 126 Athletinnen und Athleten aus 35 Vereinen an den Start. Für einen reibungslosen Ablauf an den Wettkampfstätten im Wettkampfbüro und im Kiosk sorgten die fleißigen Kampfrichter und Helfer herzlichen Dank.

Für die herausragende sportliche Leistung sorgte Steven Müller von der LG OVAG Friedberg Fauerbach er lief die 100 m in 10,73 Sekunden und für die 200 m benötigte er 21,26 Sekunden. Der frühere Borkener Daniel Hundt startet aus Studiengründen für die LG Stadtwerke München er kam beim 100m Lauf in 10,98 Sekunden als Zweiter ins Ziel. In die Veranstaltung eingebettet waren die Kreismeisterschaften im 400 m Lauf. Vier Seniorentitel gingen auf das Konto von TuSpo Athleten. M60 Helmut Kleinmann 72,97 Sekunden, M55 Hans-Joachim Schröder 69,95 Sekunden, M50 Olaf Hentschke 67,83 Sekunden, M45 Volker Henkel 62,64 Sekunden.

In den weiteren Wettbewerben konnten Tuspo Athletinnen mit Bestleistungen glänzen. Merle Tetem (W13) schleuderte den 2 Kg Hammer auf 35,15 Meter und die Kugel flog 8,81 Meter weit. Paula Tetem (W15) kam im Kugelstoßen zum erstmals über 9 m in der Ergebnisliste ist sie mit 9,14 Metern notiert, für den 100 m Lauf benötigte Paula 13,76 Sekunden. In der gleichen Altersklass schleuderte Lena Portmann den 3 kg Hammer 33,72 Meter weit. Trotz einer durch Urlaub bedingten Trainingspause konnte Josephine Otto (W12) überzeugen sie kam beim 75 m Lauf nach 10,79 Sekunden ins Ziel und im Weitsprung landete ihr bester Versuch bei 4,44 Metern. Liane Gies (W13) überzeugte bei ihrem ersten Wettkampf sie kam beim 75 m lauf nach 11,52 Sekunden ins Ziel, sprang 4,34 Meter weit und ihre Kugel landete bei 5,93 Metern. Unsere Kleinsten waren ebenfalls am Start, in der AK W10 lief Lilien Otto über 50 m 8,85 Sekunden und in der Grube landete sie bei 3,30 Metern. Ophelia Schröder (W10) lief 9,88 Sekunden und sprang 2,92 Meter weit. Am Start in der AK M10 war Luca Hommel er lief die 50 m in 9,62 Sekunden sprang 3,03 m weit und für den 800 m Lauf benötigte er 3:33,29 Minuten.

Alle Ergebnisse siehe Ergebnisliste

Mission „Rope Skipping Work Shop“ erfolgreich abgeschlossen

Nach fünf tollen Tagen in der französischen Partnergemeinde von Kleinenglis, Haucourt-Moulain-St.Charles, sind die Mädchen der Skipping Frogs vom Tuspo Borken wieder gut in Borken angekommen.

Ein bisschen mulmig war dem ein oder anderen schon zumute, als die Fahrt losging. Immerhin ging es dort hin, wo so gut wie niemand Deutsch spricht, sondern Französisch. Aber genau das war die Idee von Kerstin Gerber; Differenzen überwinden durch Sport; Sprache ist da nur zweitrangig. Nachdem man sich am ersten Abend bei einem Barbecue „beschnuppern“ konnte, ging es am nächsten Morgen mit dem Training los. Ob mit dem Einzelseil, zu zweit oder mit dem langen Seil, es wurde alles gezeigt und ausprobiert und alle hatten Spaß dabei. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde am Nachmittag der Spieß dann rumgedreht. „Streetdance“, eine Mischung aus Hip Hop, Breakdance und Jazztanz wurde nun von den französischen Mädchen gezeigt und von den deutschen Mädchen nachgetanzt. So ging ein sehr warmer Tag schnell vorbei.

Die Gastfamilien kümmerten sich um das Abendessen und man kann nur betonen, dass die Gastfreundschaft nicht zu überbieten war. Als kleines Extra durfte sogar diejenige, die wollte, einen Ausritt machen, da eine Gastmutter Pferde besaß.

Am folgenden Tag stand Kultur auf dem Programm. Die Mädchen fuhren alle gemeinsam nach Metz, um dort die Elisabeth-Kathedrale zu besichtigen. Eine Besonderheit, außer dass sie sehr hoch und groß ist, sind die Kirchenfenster. Die bekanntesten hat Mark Chagall gemalt, bzw. wurden nach seinem Tod von seinen Schülern fertig gestellt. Auch ein kleiner Bummel wurde durch die Altstadt gemacht. Danach ging es zur Freude aller in einen großen Freizeitpark mit vielen verschiedenen Attraktionen. Mehrere Achterbahnen, Wildwasserbahnen, Karussells, ein Spukhaus und eine Illusions- Show wurden besucht. Der vorletzte Tag stand wieder im Zeichen von Rope Skipping und Streetdance. Es wurde geübt und einstudiert, zusammen und jeder für sich. Schließlich hatte man die Eltern, Freunde und den Bürgermeister am Abend eingeladen. Es war erstaunlich, was die Skipper und die Tänzer innerhalb so kurzer Zeit voneinander und miteinander gelernt hatten. Es wurde eine richtige kleine Abschlussshow gezeigt.

Nach einer kurzen Shoppingtour am nächsten Morgen im benachbarten Belgien hieß es dann auch schon Abschied nehmen. Allerdings ist man sich ohne große Worte schnell einig geworden, dass das zwar das erste Mal war, aber bestimmt nicht das letzte Mal. Spätestens nächstes Jahr heißt es wieder Rope Skipping meets Streetdance oder auch: „Deutsche Freunde treffen französische Freunde!“

Ein großes Dankeschön an die Gastfamilien, den Patenschaftsverein, der uns den Bus zur Verfügung gestellt hat und an Jörg Gerber, der geduldig den Bus gefahren hat.

 

Die Maßnamen wurde durch das Deutsch-französische Jugendwerk gefördert.

 

Rund 530 km pannenfrei durch drei Länder

Die Jedermannsportgruppe des TuSpo war wieder mit den Rädern unterwegs. Am Samstag den 10.06.2017 starteten wir um 6:51 Uhr am Bahnhof Borken und fuhren mit der Bahn nach Aachen. Nach einer kurzen Stärkung und einem Blick in der wunderschönen Aachener Dom begaben sich sieben Tourenradfahrer, ein Rennradfahrer und zwei Herren mit Elektromotor-Unterstützung auf die erste Etappe von gut 50 km nach Monschau-Mützenich.

Der erste Radweg, den wir nahmen, war der Vennbahn-Weg. Dieser führte über 30 km lang stetig bergauf, vorbei an alten Eisenbahnwaggons, erstarrten Signalanlagen, stillgelegten Bahnhöfen und sonstigen Bahnrelikten. Lediglich die beiden "Mogel-Radler" fuhren entspannt an uns vorbei, während der Rest erschöpft und durstig unser Hotel erreichte, wo wir den Tag bei einem guten Essen ausklingen ließen .

Auch am zweiten Tag folgten wir der Vennbahn, ein Stück sogar durch Belgien, wobei die Steigungen abnahmen und wir es auch mal gemütlich rollen lassen konnten. Bei Weywertz nahmen wir den hervorragend ausgebauten Verbindungsweg zum Kyllradweg. Dieser landschaftlich sehr reizvolle Weg folgt dem Lauf des wildromantischen Eifelflüsschen und führte uns durch viel Landschaft, vorbei an gelb leuchtenden Ginsterbüschen und roten Mohnfeldern nach Gerolstein (rund 82 km). Hier gab es natürlich zur Stärkung u. a. das Gerolsteiner Mineralwasser!

Die Etappe von Gerolstein nach Trier (ca. 85 km) sollte ohne größere Steigungen verlaufen. Allerdings mussten wir plötzlich feststellen, dass der Kyllradweg wegen Baumfällarbeiten gesperrt war. Erwägungen, mit dem Zug die Strecke zu umfahren, wurden nach kurzer Beratung abgelehnt, da wir rund 50 Minuten auf den nächsten Zug hätten warten müssen. Also schoben wir unsere Räder 3 km steil bergauf in den nächsten Ort Speicher, wo wir dringend eine Pause nötig hatten. Weiter ging es nach Ehrang, wo die Kyll in die Mosel fließt, der wir ca. 15 km stromaufwärts nach Trier folgten. Hier haben wir leider zwei aus unserer Gruppe verloren, die in Trier die falsche Brücke über die Mosel angesteuert hatten. Die Übernachtung war im Residenz-Hotel am Zuckerberg gebucht, mitten in der Trierer Altstadt. Essen gab es im "Weinhaus". Danach machten wir noch einen Stadtrundgang mit Besuch der Porta Nigra.

Von Trier aus radelten wir stromaufwärts nach Konz und stießen dort auf den Saar-Radweg. Eingebettet in Weinberge und Wälder liegt die romantische Stadt Saarburg im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg. Hier gab es einen Wasserfall zu bestaunen, mit welchem die Wasserräder der Stadtmühlen betrieben wurden. 4,5 km hinter Mettlach passierten wir die weltbekannte Saarschleife, ehe wir dann in Völklingen unsere nächste Bleibe ansteuerten (rund 100 km).

Mit dem Beginn der Stahlkrise in der Mitte der 1970er Jahre fand die wirtschaftliche Aufwärtsbewegung Völklingens ein abruptes Ende. Ein Abbau von Arbeitsplätzen in einem bisher nicht gekannten Ausmaß war die Folge. Vom Jahr 1966 bis zum Jahr 1995 schrumpfte die Zahl der bei der Völklinger Hütte beschäftigten Mitarbeiter von 17.500 auf 3.500. Der zusätzliche Abbau von Arbeitsplätzen in der Steinkohleförderung stürzte die Stadt in eine Wirtschaftskrise ungeheuren Ausmaßes. Im Jahr 1993 kam es zum Konkurs der Saarstahl AG. Im Jahr 1994 wurde die alte Völklinger Hütte in die Liste der Kulturdenkmäler der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen. Die Kernstadt tut sich schwer, ihren 1993 erlangten Ruf als „hässlichste Stadt Deutschlands“ loszuwerden. In einigen Bereichen um den Saarhafen und die alte Völklinger Hütte wurde inzwischen jedoch in ein schöneres Stadtbild investiert. Leider haben wir nichts davon gesehen.

Ab Saareguemines (Saargemünd) nahmen wir den Radweg der Blies, wobei auch französisches Gebiet gestreift wurde. Durch abwechslungsreiche Landschaften, zum Teil auf stillgelegten Bahntrassen bzw. neben der Draisinenbahn und abseits vom Straßenverkehr führte uns der Glan-Blies-Weg bis zum Nahe-Radweg. Übernachtung war in Homburg-Erbach gebucht (ca. 84 km).

Die sechste Etappe führte von Homburg über Lauterecken und Meisenheim nach Staudernheim ins Gästehaus Rosenschlösschen (80 km). Nachdem wir die vorangegangenen Tage vom Wetter mit Sonne und angenehm warmen Temperaturen verwöhnt worden waren, gab es erstmals auf dieser Tour ein ordentliches Gewitter mit Sturm und Hagel, so dass wir uns beeilen mussten, um zum Abendessen rechtzeitig und damit trocken unsere Gaststätte zu erreichen.

Nach angenehmer Nachtruhe und ausgiebigem Frühstück starteten wir wie üblich um 9 Uhr auf die  letzte Strecke nach Bingen bzw. Rüdesheim (45 km). Gemütlich ging es entlang der Nahe durch Bad Kreuznach nach Bingen. Dort nahmen wir die Fähre nach Rüdesheim, wo die "Magic Bike" stattfand und unzählige Harley Davidson Motorräder in allen Ausführungen zu bestaunen waren.

Pünktlich erreichen wir unseren Zug nach Frankfurt und dort einen außerplanmäßigen Anschluss direkt nach Borken, so dass wir gegen 18 Uhr gesund und munter wieder daheim waren - ohne eine einzige Fahrradpanne!

pr

Basketball schafft Begegnung


Die Spielerinnen des TuSpo Borken mit den Gästen aus Noailles, 2. Reihe erster von rechts Christian Bräutigam, 3. Reihe erster von rechts Philipp Stirn, 3. Reihe erste von links Maria Cruz

Am Wochenende gab es in Borken eine ungewöhnliche sportliche Begegnung zweier Basketball-Mannschaften: Die neu gegründete weibliche Jugendmannschaft des TuSpo Borken trat gegen die weibliche Jugendmannschaft des NBBA (Noailles-basket-ball-association) aus Frankreich an. Geplant und vorbereitet wurde dieses Freundschaftsspiel von Günther Beisheim und Christian Bräutigam, Förderkreis für deutsch-französische Freundschaft Großenenglis-Noailles. Die beiden hatten Anfang des Jahres mit Maria Cruz (Basketball-Trainerin TuSpo Borken) und Philipp Stirn (Basketballabteilungsleiter TuSpo Borken) Kontakt aufgenommen und sofort das Interesse an dieser Begegnung geweckt. So reisten dann am 1. Juli 12 jugendliche Mädchen mit Betreuerteam aus der Partnergemeinde Noailles, nördlich von Paris an, um das Freundschaftsspiel auszutragen und erneut die Partnerschaft zu Borken zu pflegen. Am Ende stand es 60:44 für die Gäste, wobei dieser Punktestand nicht die deutliche Überlegenheit der französischen Spielerinnen abbildete, sondern ihrem fairen und freundschaftlichen Umgang mit den Spielanfängerinnen aus Borken Ausdruck verlieh. Insofern blieben die Spielerinnen des TuSpo Borken bis zum Abpfiff kämpferisch und behielten gegen die hoch überlegenen Gäste ihre Freude am Spiel. Ganz im Sinne des Förderkreises und des Sports war dieses Zusammentreffen der Beginn einer herzlichen Freundschaft zwischen den Sportvereinen, die es sicherlich zu pflegen und intensivieren gilt. Die Gäste aus Frankreich bedankten sich beim Förderkreis und dem TuSpo Borken für die Realisierung des Freundschaftsspieles und sprachen gleichzeitig eine Einladung zu einem Gegenbesuch nach Noailles aus. Die strahlenden Gesichter der Jugendlichen, der Betreuer und der Organisatoren am Ende des Spieles ließen ahnen, dass eine Fortsetzung folgen wird. Der ehemals selbstständige Stadtteil Großenenglis unterhält seit 1969 eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Noailles in der Region Picardie.  Der Förderkreis für deutsch-französische Freundschaft Großenenglis-Noailles hat im Laufe der Jahre viele Besuche und Veranstaltungen organisiert und somit intensive Begegnungen und Kontakte geschaffen.

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