Yannik Wiegand und Paul Kirschner glänzten mit Bestleistungen

In Hanau fanden die Hessischen Jugendmeisterschaften der Altersklasse U20 und U16 statt. Yannik Wiegand (AK MJU 20) begann den Wettkampf mit einer Bestleistung im 60 m Vorlauf, nach 8,41 Sekunden war er im Ziel. Danach kam es bei der Vorbereitung auf den Dreisprung zu einer Schrecksekunde beim Probeanlauf knickte Yannik auf dem Weitsprungbalken um der im Anschluss entfernt wurde. Zum Glück konnte Yannik den Wettkampf beginnen, zunächst aber mit einem ungültigem Versuch. Beim nächsten Anlauf passte der Absprung genau, nach den drei Sprüngen landete er bei 12,64 Metern in der Grube. Mit dieser Leistung schaffte es Yannik auf das Treppchen, mit dem 3.Platz und der Bronze Medaille wurde er belohnt. Damit stand die nächste Bestleistung in den Ergebnislisten. Im Anschluss kam der 60 m Zwischenlauf, dort verbesserte er sich nochmals auf 7,39 Sekunden.

Paul Kirschner (AK M15) trainiert erst seit wenigen Wochen regelmäßig, trotzdem schaffte er beim Hallenmeeting in Stadtallendorf die Normen im 60 und 800 Meter Lauf. Wie hoch die Trauben bei Hessischen Meisterschaften hängen stellte er beim 800 m Lauf fest, trotz Bestleistung von 2:22,75 Minuten kam er damit "nur" auf den 9.Platz. Im 60 m Vorlauf verfehlte Paul seine Bestleistung recht knapp nach 8,38 Sekunden war er im Ziel.

Für Paula Tetem (AK W15) lief es leider nicht gut an diesem Tag. Im Weitsprung klappte der Absprung nicht so wie es sein sollte, am Ende verpasste sie mit 4,60 Metern den Endkampf um 16 cm. Nach verpatztem Start und einer Zeit von 8,66 Sekunden verfehlte sie damit den angestrebten 60 m Zwischenlauf. mh

Borkener laufen ganz vorn

Reinhold Jäger hat im Moment beste Laune. Nicht nur, weil er am vergangen Sonntag seinen 68. Geburtstag gefeiert und zu diesem Anlass allerlei Glückwünsche entgegengenommen hat. Glückwünsche gab es in diesen Tagen auch aus einem anderen Anlass: Der Borkener Trainingsstützpunkt des EAM Kassel Marathons ist 2016 der beste von insgesamt 18 regionalen Trainingsstützpunkten.

Beim Marathon-Stützpunkt-Cup wird im Rahmen des Kasseler Marathons jährlich die beste Mannschaft aus den Vorbereitungsstützpunkten ermittelt. In den insgesamt 18 Stützpunkten an Standorten in Nord- und Osthessen, Südniedersachsen und Ostwestfalen werden die Läufer intensiv vorbereitet. Viele von ihnen sind in den letzten Jahren so von Anfängern zu Marathonläufern geworden. Beim Stützpunkt-Cup müssen die Stützpunkte mindestens drei Marathonis stellen, deren Zeiten addiert werden.

Die Nachfolge des Stützpunktes Kassel-Nord trat als Sieger der Stützpunkt Borken an. Unter Federführung von Stützpunktleiter Reinhold Jäger hat sich dort eine schnelle Laufgruppe entwickelt, die auch von der EAM unterstütz wird. Zudem stellen die Borkener die zahlenmäßig größte Gruppe der Stützpunkte im Kernwettbewerb Marathon. Michael Rommel, Marco Pelz und Theresa Koch siegten in der Gesamtzeit von 10:06:38 Stunden vor dem Stützpunkt Laufteam Edertal mit Clemens Blaschke, Johannes Beck und Hans-Jürgen Stößer (10:13:54) und dem Stützpunkt Baunatal mit Gerrit Herzberg, Angelika Spangenberg und Heiko Rammenstein (11:05:03). Michael Rommel war in 2:52:47 auch der schnellste Läufer in der Einzelwertung des Stützpunkt-Cups, kam in der Gesamtwertung des Kasseler Marathons auf den achten Platz und pulverisierte seine eigene Bestzeit um fast 26 Minuten.

Dabei wäre lauf Jäger sogar noch mehr drin gewesen: „Mit ein paar anderen Läufern ist Michael falsch abgebogen und hat drei bis vier Minuten verloren, bis er seinen Fehler bemerkt hat.“

„Die hervorragende Arbeit der Stützpunktleiter hat sich bestens bewährt“, lobt Organisator Winfried Aufenanger, der sich für das kommende Jahr wieder mehr Läufer auf der klassischen 42,195 Kilometer langen Strecke wünscht.

„In Borken freuen wir uns über jeden Marathon-Neuling“, sagt Reinhold Jäger, der seit den Anfängen des Kasseler Marathons im Jahr 2007 dabei ist und auch im Winter zwei Trainingseinheiten anbietet.



Quelle: Martin Scholz, HNA 14.12.2016

Leichtathleten weiterhin mit guten Leistungen

Beim Hallensportfest in Baunatal ging Claudius Trebing nach einer Verletzungspause an den Start. Im Weitsprung kam er mit 5,14 Metern auf den 3. Platz in der Altersklasse M15. Technische Probleme gab es jedes Mal beim 60m Lauf von Claudius, nachdem die Zeitmessung 2x ausgefallen war verzichtete er auf einen 3. Lauf.

In Stadtallendorf überraschte Paul Kirschner bei seinem ersten Hallenstart. Im 60 m Vorlauf kam Paul auf 8,27 Sekunden. Danach begann eine lange Wartezeit die sich am Ende gelohnt hat. Im Sommer lief er im 800 m Lauf noch deutlich über 2:30,00 Minuten. Nach einem taktisch guten Lauf kam er in seiner Altersklasse (M14) auf den 2. Platz. Die große Überraschung kam bei der Bekanntgabe der Zeit, denn mit 2:22,79 Minuten schaffte er die Norm für die Hessischen Meisterschaften in der Klasse M15. Paula Tetem ging in der Altersklasse W14 an den Start. Nach 8,67 Sekunden im Vorlauf und 8,62 Sekunden verpasste sie leider den Endlauf. Jeweils große Teilnehmerfelder gab es im Weitsprung hier kam Paula mit 4,71 Metern auf den 8. Platz und im Kugelstoßen hier reichten 8,08 Metern ebenfall "nur" für den 8. Platz. Paula hat in 3 Disziplinen (60m, 60m Hürden, Weitsprung) die Normen für die Hessischen Meisterschaften bereits geschafft. Die Senioren des TuSpo mussten bei diesem Wettkampf in der Männerklasse antreten. Volker Henkel lief dabei die 200 m in 27,99 Sekunden, Helmut Kleinmann kam beim 800 m Lauf nach 2:47,64 Minuten ins Ziel. Der 70 jährige Basilius Balschalarski überquerte mit dem Stab 2,50 m. Am 2.Tag ging Franka Scheuer (W13) zum letzten mal für den TuSpo an den Start. In Zukunft wird sie die Leichtathletikabteilung des TSV Remsfeld verstärken. In Stadtallendorf lief Franka im 60 m Vorlauf 8,74 Sekunden im Zwischenlauf verbesserte sie sich auf 8,70 Sekunden. Im Hochsprung überquerte sie 1,30 Meter und die Kugel landete bei 6,53 Metern. In der Altersklasse W12 war Lisa Otto am Start. Lisa lief im 60 m Vorlauf 10,06 Sekunden im Weitsprung landete Lisa bei 3,25 Metern in der Grube, schließlich landete die 3 kg Kugel bei 4,98 Metern. Leider gab es auch diesmal wieder kurzfristig einige Absagen wegen Krankheit.

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Gelungener Start der Leichtathleten in die Hallensaison

In Melsungen fand das Dr. Friedrich Stracke Gedächnissportfest statt. Auf dem Programm stand für alle Klassen ein Dreikampf, bestehend aus einem 50 m Sprint Weitsprung und Kugelstoßen. Am Start eine Athletin und 2 Athleten vom Tuspo, alle drei gingen als Sieger aus der Halle. Gegen ein großes Teilnehmerfeld musste sich Paula Tetem in der Altersklass WJU16 / W14 durchsetzen, dies gelang ihr recht deutlich mit 3 Siegen in den Einzeldisziplinen. Die Leistungen im Einzelnen 50 m 7,50 Sekunden, Weitsprung 4,90 und im Kugelstoßen kam Paula auf 8,41 m. In der Endabrechnung waren das 1.402 Punkte und ein deutlicher Sieg. Mit 1.420 Punkten siegte Max Wiegand in der Altersklasse MJ U18. Die Leistungen von Max im Einzelnen 50 m Sprint 6,96 Sekunden, Weitsprung genau 5,00 Meter, die Kugel landete bei 9,93 Metern. Senior Basilius Balschalarski ging in der Altersklasse M70 an den Start, mit 1.716 Punkten siegte er. Die beste Einzelleistung bei Basilius waren die 10,64 Meter im Kugelstoßen. Die anderen Leistungen können sich ebenfalls sehen lassen 7,73 Sekunden im 50 m Sprint, beim Weitsprung landete er bei 4,31 Metern.

Die anderen gemeldeten Teilnehmerinnen mussten leider wegen Krankheit kurzfristig absagen.

Beim Hochsprungmeeting in Baunatal siegte Merle Tetem in der Altersklass WJU 14 / W12, sie überquerte dabei 1,25 Meter.

Bericht SEKNEWS

Basilius Balschalarski in Rekordlaune

In Kassel fanden die Nordhessischen Mehrkampfmeisterschaften statt, in der AK M70 ging Basilius Balschalarski an den Start. Die Leistungen im einzelnen Weitsprung 4,59 Meter, Speer 39,33 Meter, 200m Lauf 30,57 Sekunden, Diskus 35,60 Meter und beim 1.500 m lauf war Basilius nach 6:29,41 Minuten im Ziel. Mit diesen Leistungen kam er auf 4.031 Punkte damit verbesserte er seinen eigenen Hessischen Rekord nochmals. Einen weiteren Hessischen Rekord stellte Basilius nebenbei im Weitsprung auf, mit 4,59 Metern verbesserte er den 37 Jahre alten Rekord.

E.ON Kassel Marathon 2016

Am Wochenende 17./18. Sept. fand in Kassel der 10. E.ON KASSEL MARATHON statt. Der TuSpo Borken stellte mit über 50 gemeldeten Läufer/innen wieder eine der größten Gruppen.

Am Samstagnachmittag erfolgte im Nieselregen der Start zum Mini-Marathon (4,2 km). Vom TuSpo waren drei Läufer/innen am Start. Weitere drei Läufer/innen vom TuSpo starteten unter der Grundschule Kleinenglis. Schnellster Teilnehmer vom TuSpo Borken war Matthis Heinz (Jahrgang 2003). Von den insgesamt 2865 Teilnehmern (von 5 – 19 Jahre) kam Matthis als 192. und 167. Junge ins Ziel und belegte mit der guten Zeit von 19:08 Min. den 21. Platz in der Altersklasse M 13.

Für den Halbmarathon, der am Sonntagmorgen um 08.15 Uhr gestartet wurde, hatten vom TuSpo 27 Teilnehmer/innen gemeldet. Insgesamt kamen 2262 Teilnehmer ins Ziel. Zur Überraschung aller kam als erster Läufer vom TuSpo der ehemalige Leichtathlet und spätere Fußballer und Spielertrainer der SG Englis, Christoph Müller als 31. des Gesamteinlaufs ins Auestadion. Mit der hervorragenden Zeit von 1:23:45 Std. belegte er in der Altersklasse M 35 den 3. Platz und damit die beste Platzierung aller TuSpo-Läufer/innen. Drei weitere TuSpo-Männer liefen noch Zeiten unter 1:30 Stunden. Der Äthiopier Haile Eshete kam als 35. ins Ziel und belegte mit 1:24:18 Std. den 12. Platz bei den Männern. Marco Frühauf wurde 65. im Gesamteinlauf und belegte mit 1:28:31 Std. den 9. Platz in der M 45 und der Iraker Ali Al Bander lief als 70. ins Ziel und belegte mit 1:28:54 Std. Platz 16. in der Männerklasse.

Um 09.00 Uhr erfolgte bei besten Bedingungen der Start für die Marathonläufer/innen und die Startläufer der fast 2000 Staffeln. Vom TuSpo hatten sich fünf Männer und eine Frau für die klassische Marathondistanz entschieden. Dazu kamen drei Marathon-Staffeln. Obwohl die schnelle Marathonstaffel mit Stefan Wollenberg, Baschar Malek, Lutz Debus und Gastläufer Chris Schaumburg als erste im Stadion erwartet wurden, kam Michael Rommel mit einer grandiosen Zeit weit vor der Staffel als 12. Läufer (8. Mann) ins Stadion gelaufen. Er selbst war von seiner Zeit überrascht. Hatte er doch nach drei bisherigen Marathonläufen eine Bestzeit von 3:18 Stunden. In Kassel lief er nach 2:52:47 Std. über die Ziellinie und belegte den 8. Platz in der Männerklasse. Marco Pelz nutzte den Marathon als Vorbereitung für den Frankfurt-Marathon. Er lief 3:33:41 Std. und belegte den 14. Platz in der AK M 45.

Theresa Koch, die ihren ersten Marathon lief, überraschte auch mit einer tollen Zeit. Sie kam als 14. Frau ins Ziel und belegte mit der guten Zeit von 3:40:10 Std. den 6. Platz in der Frauenklasse.

Die schnelle Männerstaffel kam nach 2:56:27 Std. ins Ziel und belegte den 4. Platz. Die Staffel mit Verena Spohr, Dominic Schleifer, Manfred Heinz und Meike Baumgarten lief 3:28:31 Std. und wurde 11. bei den Mix-Staffeln.

Kinder-Leichtathletik in Felsberg


die Siegermannschaft, v. links: Janne, Xenia, Greta, Amy, Lea, Luisa, Fabian und Mathieu

Für Kinder unter 10 Jahren findet seit ein paar Jahren kein klassischer Leichtathletik-Wettkampf und keine "Meisterschaften" oder "Bestenkämpfe" mehr statt, sondern nur noch die Mannschaftswettkämpfe der sog. Kinderleichtathletik. Zwei Mannschaften U 10 (8 und 9 Jahre) sowie eine Mannschaft U 8 (6 und 7 Jahre) vom TuSpo Borken waren für diesen Wettkampf in Felsberg gemeldet. Für beide Altersklassen waren eine Hindernisstaffel, Heuler-Weitwurf und Team-Biathlon zu absolvieren, für die "Großen" gab es eine Weitsprung-Staffel, für die Kleineren den Ziel-Weitsprung. Bei der Hindernis-Sprintstaffel belegte die erste Mannschaft U10 mit Lilien Otto, Sophia Fröhlich, Ronja Berfelde, Luca Hommel, Marie Böth und Marvin Hetzel den 2. Platz, die zweite Mannschaft mit Elisabeth Sprenger, Frederike Niklas, Lea Rauthe, Johanna Dörr, Fynn Passoth und Nikita Ananchenko den 6. Platz, im Weitsprung, Heuler-Weitwurf und beim Team-Biathlon wurden die Plätze 5 und 6 belegt. Im Endergebnis landeten die beiden Mannschaften auf Platz 4 und 6. Die Überraschung boten unsere Jüngsten mit Xenia Gies, Greta und Janne Reinsdorf, Amy Goldmann, Luisa Fröhlich, Mathieu Passoth, Lea Schmidt-Weigand und Fabian Wolf, die sowohl im Zielweitsprung als auch in der Biathlonstaffel den ersten Platz belegten, im Hindernis-Sprint den 2. Platz und im Werfen den 4. Platz. Das brachten ihnen den Sieg in der Altersklasse U 8.

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